Background Image
Foto: © Lihi Lapid


Shulamit Lapid
Lokalausgabe


  • Der erste Fall für Lisi Badichi


  • Lisi Badichis erster Fall
    Kriminalroman
    Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
    Originaltitel: Mekomon
    352 Seiten. Klappenbroschur

    € [D] 19.00 / € [A] 19.60 / SFr. 24.00 (UVP)

    ISBN 9783038201083

    Als eBook erhältlich!
    eBook ISBN 9783038209980
    € 13.99

  • Soeben erschienen


    Rezensionen zum Buch bei
    lovelybooks.de


  • Leseprobe (Book2Look)
  • Wenn Sie die Leseprobe öffnen, werden Nutzer-Daten an Book2Look übertragen. Weitere Informationen können Sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen.
  • Inhalt
    Inhalt

    Nach einer wilden Partynacht wird die Gattin eines angesehenen Richters erschossen am Pool aufgefunden. Lisi Badichi, Reporterin bei einer kleinen israelischen Zeitung, soll über den Fall berichten.

    Die junge Journalistin ist bekannt für ihren ausgezeichneten Spürsinn. Schnell findet sie heraus, dass die Tote eine geheime Affäre hatte. Wurde sie erpresst? Oder sind die zwielichtigen Geschäfte, in die sie zusammen mit ihrem Mann verwickelt war, das Tatmotiv? Entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen, schaltet Lisi sich in die Ermittlungen ein. Dabei begeht sie einen fatalen Fehler, der sie direkt in die Arme des Mörders treibt …

  • Biogramm
    Shulamit Lapid

    geboren 1934 in Tel Aviv, studierte Orientalistik und war Vorsitzende des israelischen Schriftstellerverbandes. Sie ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Israels und schreibt neben Kriminalromanen auch historische und sozialkritische Romane sowie Kurzgeschichten, Theaterstücke und Kinderbücher. Der erste Band ihrer Krimireihe um die Journalistin Lisi Badichi, Lokalausgabe, wurde 1996 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.



    Mirjam Pressler

    geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt. Sie verfasste zahlreiche Kinder- und Jugendbücher und übersetzte aus dem Niederländischen, Englischen und Hebräischen, darunter Werke von Amos Oz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für ihre Verdienste um die deutsche Sprache. Mirjam Pressler verstarb am 16. Januar 2019 in Landshut.



  • Termine
    Termine: Shulamit Lapid

    29.10.2022
    Lokalausgabe

    Salon
    Weststrasse 20
    8003 Zürich

    18:00–21:30 Uhr

    Zürich liest 2022
    Anziehende Antiheldinnen: Krimis aus Israel von Yonatan Sagiv und Shulamit Lapid


    »Sicher, meine Schöne«, sind die letzten Worte, welche die aufstrebende Sängerin Gabriela Oded Chefer ins Ohr flötet. Sie ist eine Transe, »die Schöne« ein queerer Detektiv, der nach ihrer Ermordung alles daransetzt, den Schuldigen zu finden. Yonatan Sagivs erster Krimi Der letzte Schrei führt ins »andere« Tel Aviv. Der israelische Autor sieht im populären Krimigenre ein großes Potenzial, sozialpolitische Themen anzusprechen. Vorbild für sein Schreiben ist Shulamit Lapid, die bereits 1989 mit dem Roman Lokalausgabe eine vielschichtige Antiheldin als Ermittlerin eingeführt hat.
    Das Gespräch mit Yonatan Sagiv führt Kulturwissenschaftlerin Marcy Goldberg auf Englisch. Die Auszüge aus der deutschen Übersetzung wird der Schauspieler Helmut Vogel lesen. Nach dem Essen leitet Yonatan Sagiv das Werk von Shulamit Lapid ein, bevor Schauspielerin Aviva Joel aus Lokalausgabe liest.

    Eintritt CHF 60.00 / CHF 50.00 (Omanut-Mitglieder, Studenten)
    Inklusive Essen und Getränke. Reservation unter omanut@omanut.ch; Einlass, solange Platz vorhanden.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung
    Weitere Informationen zum Buch


  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Lokalausgabe«

    »Begeistert … von der Hauptfigur, Lisi Badichi, eine sehr eigenwillige Journalistin, genannt Lisi die Bekloppte. … Lokalausgabe zeichnet sich wirklich durch einen sehr lässigen Stil aus, zum Teil geradezu burlesk … Ein Klassiker der israelischen Literatur, der jetzt bei uns wiederentdeckt werden kann.«
    Dina Netz, Büchermarkt, Deutschlandfunk
    Hören Sie den ganzen Beitrag

    »Der Krimi der israelischen Autorin erschien bereits 1995 auf deutsch …, in der unveränderten großartigen Übersetzung von Miriam Pressler, wurde 1996 mit dem deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Er wirkt noch heute erstaunlich modern und zeitlos und überzeugt vor allem durch seine Ironie und die Einblicke in israelisches Alltagsleben. Immer noch lesenswert.«
    Elisabeth Mair-Gummermann, ekz.bibliotheksservice

    »Lokalausgabe ist ein unterhaltsamer Kriminalroman auf hohem literarischem Niveau.«
    Buchhandlung M. Jacobi's Nachfolger

    »Perfekt für Krimi-Ferien«
    Für Sie

    »… dieses Buch, was immer noch total frisch und zeitgemäß klingt, das gibt es jetzt wieder zu kaufen, das ist wieder gedruckt worden. Kann ich auch empfehlen.«
    Ulrich Noller, Noller liest – Literatur grenzenlos, WDR Cosmo
    Hören Sie den ganzen Beitrag

    »Es ist wirklich zum Teil sehr, sehr absurd und sehr, sehr witzig, es ist wie aus einer guten Reportage gesprungen. … Trotz Mord und Totschlag ist das Ganze eine ruhige und sehr genaue und sehr komische Milieustudie. … Der Dörlemann Verlag hat diesen intelligenten, feministischen und hinreißend komischen Roman nun wieder aufgelegt – wunderbar übersetzt von Mirjam Pressler. Eine schöne Sommerferienlektüre …«
    Katharina Döbler, rbbKultur
    Hören Sie den ganzen Beitrag

    »Eine lohnenswerte Entdeckung … An diesem Seitenthema des Krimis, der Besatzung, wäre nicht zu merken, dass die Autorin ihr Buch schon in den 1990er-Jahren geschrieben hat. Zu wenig hat sich seither an der Situation der besetzten Gebiete geändert. Merken könnte man es höchstens daran, dass Lisi für ihre gründlichen Recherchen kein Mobiltelefon benutzt. Umso vergnüglicher ist es, den verschlungenen Pfaden von Reporterin-Ermittlerin Lisi Badichi zu folgen. Denn natürlich ist sie, die sich im Dienst der Wahrheit für nichts zu schade ist, am Ende die Größte.«
    Bernadette Conrad, Kultur kompakt, Radio SRF 2 Kultur
    Hören Sie den ganzen Beitrag (ab Minute 17:26)

    »Lisi Badichi, die junge Lokalreporterin mit der Vorliebe für große Plastikohrclips, mag auf den ersten Blick uncool wirken – aber eigentlich ist sie genau das Gegenteil. Und man muss sie einfach ins Herz schließen. … Dieser Krimi … ist mit seinen herrlich gezeichneten Figuren immer noch großartig.«
    Sophia Feldmer, Die 44 besten Bücher für den Sommer, freundin

    »Lisi ist so ein zauberhafter und charmanter Charakter, dass es einfach ein Vergnügen war, ihr bei der Mordermittlung beizustehen.«
    Petra-S. Bode, Instagram

    »… dennoch nimmt sich Shulamit Lapid die Zeit, diese Geschichte nicht nur als Kriminalfall, sondern auch als Gesellschaftsporträt mit durchaus sozialkritischen Tönen zu schreiben: Immer wieder schieben sich Demonstrant:innen ›Gegen die Besatzung‹ ins Bild, wird kulturelle Vielfalt gezeigt und ihre Geschichte erzählt, werden unterschiedliche Familienformen gezeigt und Geschlechterrollen (neu) ausgehandelt.«
    Kathrin Bruhn (Buchhandlung zur Heide), Literatur-News für Osnabrück
    Lesen Sie die ganze Rezension

    »Kulturelle Vielfalt, religiöse Extreme und politische Spannungen auf engstem Raum – das macht die besondere Atmosphäre von Israel-Krimis aus. … Shulamit Lapid hat bereits 1989 eine Ermittlerin auf die Krimibühne gestellt, die man wegen ihrer Tapsigkeit vielleicht dort nicht vermuten würde.«
    Michael Roesler-Graichen, Börsenblatt

    »Was auf den ersten Blick wie ein Urlaubskrimi wirkt, ist tatsächlich ein israelischer Krimi, der zwar schwer vergleichbar mit europäischen oder amerikanischen Krimis ist, sich aber auf alle Fälle auf hohem literarischen Niveau bewegt und mit schillernden, funkelnden Metaphern und einer durchaus komischen Hauptperson besticht. Nicht nur für Krimileser*innen, sondern auch für Fans des ›außergewöhnlichen‹ Romans eine echte Entdeckung!«
    Buchhandlung Platzbecker
    Lesen Sie die ganze Rezension

    »Das Geheimnis, warum manche Bücher so geschrieben sind, dass man sie in einem Rutsch lesen und nicht aus der Hand legen möchte, wird man vermutlich nie enträtseln können. Aber Shulamit Lapid versteht diese Kunst … Sie schreibt witzig, bisweilen geradezu komödiantisch und bringt das Genre Kriminalroman auf ein hohes literarisches Niveau.«
    Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur
    Lesen Sie die ganze Rezension

    »Dieser erste Fall Lisi Badichis, der 1996 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde, ist ... lesenswerte Unterhaltung.«
    Monika Stemmer, Mona Lisa Blog
    Lesen Sie die ganze Rezension

    »Shulamit Lapid lässt keinen Zweifel offen, dass Lisi Badichi die Idealbesetzung für eine Schnüfflerin ist. … Mit Leib und Seele ist sie Reporterin in einer Region, die tagein, tagaus Hochbrisantes auf die Titelseiten befördert. Mit dem Jagdinstinkt einer Löwin und dem dazu passenden Mut rückt sie Verbrechern nach auf den Pelz und sich in den Fokus von Leuten, mit denen man sich nicht auf einer Bank am Straßenrand eine Orange teilt.«
    Karsten Koblo, aus-erlesen.de
    Lesen Sie die ganze Rezension