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Foto: © Granger Historical Picture Archive, Alamy


Jean Stafford
Das Leben ist kein Abgrund


  • »Lässig, scharfsinnig, traurig, komisch und eindeutig lebendig«
    Kirkus Reviews


  • Stories
    Aus dem Amerikanischen von Adelheid und Jürgen Dormagen
    Mit einem Nachwort von Jürgen Dormagen
    Deutsche Erstausgabe
    336 Seiten. Gebunden. Leseband

    € [D] 26.00 / € [A] 26.80 / SFr. 35.00 (UVP)

    ISBN 9783038201113

    Als eBook erhältlich!
    eBook ISBN 9783038209140
    € 19.99

  • Soeben erschienen


    PULITZER-PREIS



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  • Inhalt
    Inhalt

    In der Titelstory »Das Leben ist kein Abgrund« trifft die junge Lily auf ihre zynische und stolze Cousine Isobel, die lieber ein karges Dasein im Armenhaus fristet, als die Hilfe ihrer Familie in Anspruch zu nehmen. Eine glücklich Verheiratete erfährt im schneebedeckten Maine, was es bedeutet, plötzlich schutzlos und entfremdet ihrem Mann gegenüber zu stehen. Eine Schwerverletzte flieht vor dem Schmerz und sucht Zuflucht in ihrem Inneren. Und mitten in einem »Andrang von Dichtern« muss sich die willensstarke Cora Maybank gegen ihren egozentrischen, untreuen und vor Ehrgeiz blinden Ehemann behaupten.

    Mit scharfem psychologischem Blick beleuchtet die Pulitzerpreisträgerin in ihren Stories das menschliche Leben in all seinen Facetten. In eindringlichen Bildern und mit leisem Humor erzählt Jean Stafford von Liebe und Leid, vom ewigen Wunsch nach Zugehörigkeit und insbesondere vom Schmerz der Einsamkeit.

  • Biogramm
    Jean Stafford

    geboren 1915 in Covina, Kalifornien, wuchs in ärmlichen Verhältnissen in San Diego und Colorado Springs, Texas auf. Von ihrer Familie früh entfremdet, verbrachte sie als Jugendliche ihre Freizeit in den Bergen und beim Schreiben. Sie studierte Englische Literatur an der Universität Colorado und lebte ein Jahr in Heidelberg. Die Berglöwin erschien 1947 und wurde von der Kritik begeistert aufgenommen. Neben vielen anderen Preisen und Auszeichnungen erhielt sie 1970 den Pulitzer-Preis. Jean Stafford starb 1979.

    Jean Stafford. Leben und Werk – Eine Zeittafel (PDF, 58 KB)



    Adelheid und Jürgen Dormagen

    Adelheid Dormagen übersetzt seit mehr als 30 Jahren leidenschaftlich Literatur, u. a. Werke von Virginia Woolf, Jane Bowles, Amy Bloom, Michael Ondaatje und Doris Lessing. Für Jenseits von Babylon von David Malouf erhielt sie 1997 den Deutsch-Australischen Übersetzerpreis. Jürgen Dormagen war lange Lektor im Suhrkamp Verlag und übertrug u. a. Romane von Angeles Saura und J. C. Onetti. Gemeinsam übersetzten sie Die Berglöwin von Jean Stafford.



  • Bücher
    Bücher von Jean Stafford

    NEUJean Stafford: Das Leben ist kein Abgrund
    Jean Stafford
    Das Leben ist kein Abgrund
    Soeben erschienen
    Jean Stafford: Die Berglöwin
    Jean Stafford
    Die Berglöwin
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  • Termine
    Termine: Jean Stafford

    26.10.2022
    Das Leben ist kein Abgrund

    Karl der Grosse
    Kirchgasse 14
    8001 Zürich

    16:30–17:30 Uhr

    Zürich liest 2022
    Graziella Rossi liest aus Das Leben ist kein Abgrund von Jean Stafford


    Die Schauspielerin Graziella Rossi liest aus den mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Erzählungen von Jean Stafford. In eindringlichen Bildern und mit leisem Humor erzählt Stafford von Liebe und Leid, vom ewigen Wunsch nach Zugehörigkeit und vom Schmerz der Einsamkeit.
    Moderation: Véronique Berg

    Eintritt CHF 15.00 / CHF 10.00 (Personen in Ausbildung, Kulturlegi, IV- und AHV-Bezüger:innen)
    Tickets unter verlag@doerlemann.com, 044 251 00 25

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  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Das Leben ist kein Abgrund«

    »Jean Staffords Schreibweise ist ein bild- und sprachgewaltiges Erlebnis. Mit einer tiefgreifenden Bestimmtheit bringt sie die Empfindungen von Freude und Leid ihrer Protagonistinnen zu Papier. Hier ist die ganz großartige Übersetzung von Adelheid und Jürgen Dormagen hervorzuheben, die Staffords fesselnde Ausdrucksform pointiert eindringlich ins Deutsche übertragen haben.«
    Annegret Glock, Schreiblust-Leselust
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    »Eine großartige Wiederentdeckung … Die Kraft dieser Stories, die ursprünglich in der Zeitschrift New Yorker erschienen sind, liegt im Ton, in der Sprache, in der Fähigkeit, uns gleichsam in den Kopf der literarischen Figuren hineinschauen zu lassen. Jean Stafford … weckt jedoch mit jedem Satz unser Interesse an den Gedanken und Erinnerungen, den Beobachtungen und Ereignissen, den Herzschmerzen von denen sie erzählt.«
    Manuela Reichart, WDR 5
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    »Sie ist eine große Autorin … diese Erzählungen sind so umwerfend, so herzzerreißend, so traurig und komisch und verzweifelt. … Ich kann nur empfehlen, diese Erzählungen zu lesen. Unbedingt!«
    Katharina Döbler, rbbKultur
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    »Wow! Ein rundherum großartiges Buch! Nicht nur von außen wunderschön, wie ja alle Dörlemann-Bücher, sondern auch mit grandiosem Inhalt. Jean Staffords Stories sind messerscharf formuliert, genau beobachtet, traurig, böse und doch mit feinem Humor.«
    Janina Lehmann, fraulehmannliest
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    »Nun lassen sich elf ihrer Geschichten in der sehr gelungenen Übersetzung von Adelheid und Jürgen Dormagen entdecken, veröffentlicht im Zürcher Dörlemann Verlag. Und sie sind wirklich eine Entdeckung … unaufgeregt, leise, aber doch unbestechlich und rücksichtslos.«
    Ulrich Rüdenauer, Der Tagesspiegel
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    »Jean Stafford verfügt über eine ungeheuere Beobachtungsgabe für innere Vorgänge, dazu mitunter über einen ironischen Ton, der die Lächerlichkeit mancher Situation aufbricht. Viele der Geschichten der heute fast vergessenen Autorin sind seinerzeit bewundert und gefeiert worden, von Kollegen und Lesern.«
    Ulrich Rüdenauer, Lesestoff – neue Bücher, WDR 3
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    »… ihr lebenslanges Ringen mit der großen Form … mag schon ein Hinweis sein, dass ihre eigentliche Stärke im Kondensat der Kurzgeschichte lag. Zu Recht hat Joyce Carol Oates in ihrer Einführung zu den Collected Stories Staffords Erzählungen für ihren weiten, europäische wie auch unterschiedliche amerikanische Schauplätze übergreifenden Horizont und ihre stimmliche und stilistische Bandbreite gepriesen; mit Das Leben ist kein Abgrund legt Dörlemann nun eine erneut von den Dormagens besorgte und mit einem Nachwort von Jürgen Dormagen abgerundete Auswahl dieser Texte vor.«
    Angela Schader, Perlentaucher
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