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Foto: © Gian Paul Lozza


Ein kunstvolles Debüt


Mirja Lanz
Sie flogen nachts

  • Roman
    Originalausgabe
    208 Seiten. Fadenheftung. Leseband

    € [D] 23.00 / € [A] 23.60 / SFr. 30.00 (UVP)

    ISBN 9783038201229

    Als eBook erhältlich!
    eBook ISBN 9783038209065
    € 16.99


  • Mirja Lanz steht für Veranstaltungen zur Verfügung.



  • Leseprobe (Book2Look)
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  • Inhalt
    Inhalt

    Aava ist unterwegs nach Finnland. Ihre Vorfahren stammen von dort, aber was bedeuten diese Wurzeln? Es ist tiefster Winter, als sie ankommt, und wie ein Tier im Winterschlaf zieht sie sich in die Holzhütte ihrer Tante zurück, beobachtet den Schnee, fährt Langlauf, lässt sich die ungewohnten finnischen Wörter auf der Zunge zergehen. 

    Als das Eis schmilzt, drängt sich ihr eine Geschichte auf, die schon lange in ihr geschlummert hat. Doch so leicht lässt sie sich nicht aufs Papier bannen, zu viel Eigenleben hat die Figur Tuuli in der Zwischenzeit angenommen.

    Sie flogen nachts ist die Geschichte einer Rückkehr – und die Rückkehr einer Geschichte. In reinem Genuss an der Sprache webt Mirja Lanz in ihrem Debütroman einen dichten Teppich aus Klängen und Stimmungen und erzählt soghaft von Identität, Natur, Familie und Heimat.

  • Biogramm
    Mirja Lanz

    geboren 1977 in Zürich, studierte Französisch, Philosophie und Kunstgeschichte, absolvierte eine Ausbildung in literarischem Schreiben und war am Lehrstuhl für Romanische Literaturen des Mittelalters an der Universität Zürich tätig. Sie war Chronistin des Kulturprojekts »Crystallization« des Schweizer Alpenclubs SAC und arbeitet als Fachreferentin für Französisch, Finnisch, Rätoromanisch und Arabisch in der Zentralbibliothek Zürich. Sie flogen nachts ist ihr Debütroman.
    Weitere Informationen unter www.mirjalanz.ch





  • Termine
    Termine: Mirja Lanz

    3.3.2024
    Sie flogen nachts

    ZU GAST BEI Julia B. in Seen
    (5 Min. vom Bahnhof Seen,
    3 Min. vom Zentrum Seen)
    Winterthur

    17:00 Uhr

    Eine Sofalesung in Seen, zu Gast bei Julia B., szenisch mit Kontrabass und Loopstation. Weitere Informationen zur Veranstaltung >


    15.3.2024
    Sie flogen nachts

    Kulturraum Thalwil

    Bahnhofstraße 24

    8800 Thalwil


    Eine Doppellesung mit Tine Melzer zum Thema »Einsamkeit«.

    Weitere Informationen finden Sie hier.


    17.3.2024
    Sie flogen nachts

    Aarau
    17:00 Uhr

    Mirja Lanz liest im Rahmen einer Sofalesung aus ihrem Buch Sie flogen nachts.

    Weitere Informationen finden Sie hier.


    25.9.2024
    Sie flogen nachts

    Literatur & Bühne Olten
    Leberngasse 17
    4600 Olten

    20:00 Uhr

    Eine szenische Lesung aus Sie flogen nachts mit Mirja Lanz


  • Pressestimmen
    Pressestimmen zu »Sie flogen nachts«

    »Mirja Lanz bringt Mensch und Natur zum Schweben. Die Zürcher Autorin lässt die Welt lautmalerisch und sprachlich neu entstehen. … Ein eigenständiges und poetisches Debüt.«
    Martina Läubli, NZZ am Sonntag

    »Das Romandebüt der Zürcherin Mirja Lanz ist eine wunderlich-poetische Sinnsuche.«
    Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt

    »Sie flogen nachts … kommt einem wie ein Traumgebilde aus Eis und Schnee, finnischen Wörtern, geheimnisvollen Gestalten und melancholischen Stimmungen vor.«
    Charles Linsmayer, 20 Minuten

    »Sie flogen nachts is a spellbinding walk between the visual, linguistic, and tonal that must be read.«
    Catherine Venner, World Literature Today
    Lesen Sie den ganzen Beitrag

    »Prosa und Lyrik, Experimentelles. Wunderbar.«
    ensuite, Zeitschrift zu Kultur & Kunst

    »Die Emotionen, die der Roman entfaltet, erzeugen durch das Klangbild, die Metaphorik und das Spiel mit den Begriffen und Neuprägungen des Wortklangs einen faszinierenden Lesegenuss.«
    Hauke Harder, BÜCHER Magazin

    »Ein poetisches Spiel mit Sprache und Form, Klang und Wortbildern.«
    Stefanie Lind, Finnland Magazin

    ».... mit wahrhaft ›lyrischer Prosa‹ ist Mirja Lanz' Buch ein einziger Lesegenuss«
    Dr. Michael Peters, Deutsch-Finnische Rundschau

    »In ihrem Debütroman webt die Zürcher Autorin einen dichten Teppich aus Klängen und Stimmungen und erzählt soghaft von Identität, Natur, Familie und Heimat.«
    Buch 2000

    »(Es) gelingt Mirja Lanz mit ihrer aussergewöhnlich lyrischen Sprache und eigenen Satzschöpfungen, … dass man sich an die Seen und Wälder Ostfinnlands und in die Häuser ihrer Verwandten versetzt fühlt.«
    Ursula Handschin, Oberbaselbieter Zeitung

    »Die Zürcher Autorin Mirja Lanz erzählt von einer Winterreise, die sich hervorragend als Sommerlektüre eignet.«
    arttv.ch

    »Also schnappen Sie sich eine warme Tasse Tee, machen es sich gemütlich und tauchen Sie ein in diese bewegende Geschichte des Erkundens der eigenen Herkunft.«
    Barbara Kiesling, Lieblingsbuch-Laden

    »Für mich ein ganz besonderer Roman. Ein Roman voller Poesie und Wortkunst in außergewöhnlicher Form. … Die klangvolle, stimmungsvolle, zarte Sprache, in der auch finnische Wörter eingebaut wurden und sogar Schneeflocken fallen, hat mich sehr beeindruckt. Satz für Satz ein Lesegenuss.«
    Marie Falou, Instagram
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    »Der ruhige schmale Debütroman der Schweizer Autorin hat keine so richtig fassbare Handlung, sondern ist ein Spiel mit Sprache und Form … und lyrisch-sinnlichen Naturbeschreibungen.«
    ekz.bibliotheksservice

    »Ganz viel in diesem Roman ist von einer unheimlichen, poetischen Dichte …«
    Salomé Meier, Blattgold Podcast, Lesung und Gespräch mit Mirja Lanz
    Hören Sie die ganze Sendung

    »… ein Gesamtkunstwerk … Die Emotionen, die der Roman entfaltet, erzeugen durch das Klangbild, die Metaphorik und das Spiel mit den Begriffen und den Neuprägungen des Wortklangs einen Lesegenuss. … Das Buch ist ein Klangwunder und lebt von der Entschleunigung, die uns selbst beim Lesen erfasst. Ein Text, der zuweilen ungewöhnlich zu lesen ist (zum Beispiel Wortbilder, die von oben nach unten ihren Inhalt preisgeben), aber gerade dadurch eine große Faszination ausübt.«
    Hauke Harder (Buchhandlung Almut Schmidt), Leseschatz
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    »… schon jetzt mit Sicherheit eines der eigenwilligsten Debüts dieses Jahres … Radikal ist, wie konsequent Mirja Lanz ihr Schreiben als Arbeit an der Sprache begreift und das Gelingen von der Originalität der formalen Einfälle abhängig macht. So ein ästhetisches Programm liegt allerdings auch radikal neben den Erwartungen an Verkäuflichkeit. Deshalb ist der Dörlemann Verlag nicht hoch genug zu loben, dass er solche Bücher trotzdem macht.«
    Daniel Graf, Republik
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    »Sie flogen nachts ist ein lesenswerter Roman, ein Roman der leisen Töne.«
    Monika Stemmer, Mona Lisa Blog
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    »Poesie in Romanform: Sie flogen nachts, der Debütroman der Zürcher Autorin Mirja Lanz, erzählt in eigenwilligem Tempo von einer Reise zu sich selbst. … Beim Lesen wird man hineingezogen in eine melancholisch-nebulöse Stimmung. … Vom Innehalten wird nicht nur erzählt, es wird auch in der Sprache selbst vollzogen.«
    Maria Künzli, Keystone-SDA

    »Ein Buch, so funkelnd wie die Sterne am Nachthimmel mit einer Sprache, in der man sich genussvoll einwickelt wie in das schmeichelnde Handtuch nach dem Saunagang. Reduziert und klar auf der einen Seite und doch auch reich an experimentellen Sprachspielereien und Lautmalereien jenseits des Üblichen – ein mutiges, ungewöhnliches und poetisch expressives Debüt. … Sie flogen nachts ist ein Roman über Familie, über Heimat, die Suche nach den eigenen Wurzeln und über die Kunst, Geschichten zu erzählen. Ein Buch für alle, die Fragen spannender finden und mehr lieben als Antworten – voller Poesie, welche die Fantasie anregt, Räume eröffnet und die Weite in der Natur und der Seelenlandschaft spürbar werden lässt, sofern man bereit ist und sich die Zeit nimmt, sich darauf einzulassen.«
    Barbara Pfeiffer, Kulturbowle
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    »Letztlich verspricht Sie flogen nachts vor allem für solche Leser:innen eine gute Lektüre, die Spaß an Sprache, am Spiel mit ihr, an Klängen und Stimmungen haben. … ein kraftvoller, sinnlicher Roman, vor allem sprachlich ein gelungenes Debüt«
    Ines Daniels, Letteratura
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    »Ein wunderbares, sehr lyrisches, formal und sprachlich außerordentliches Buch.«
    Cora Meineke, Kantonsbibliothek Baselland