Beschreibung
Das Nichterkennenkönnen des eigenen Zustands gehört zum Erscheinungsbild der Alzheimerkrankheit. Angehörige und Freunde nehmen oft veränderte Gewohnheiten wahr, vermögen diese jedoch nicht zu deuten. Christoph Held hat über viele Jahre in Alters- und Pflegeheimen solche Veränderungen beobachtet. In seinen Aufzeichnungen erzählt er einfühlsam von Bewohnern, die es so nicht gegeben hat, deren leidvolle Geschichten aber alles andere als erfunden sind.






Pressestimmen
»Helds im feinen Dörlemann Verlag erschienenes Buch liest sich wie ein Theaterstück, das dem Ensemble unter der Regie des Autors das Letzte abverlangt, die Preisgabe des Individuellen, ohne diesen Verlust an die Rampe zu wuchten.« --Hans Hütt, Der Freitag
»Helds Berichte sind von größtmöglicher Einfühlsamkeit und dennoch schonungslos.« --Kölner Stadt-Anzeiger
»Schonungslos sind einige Passagen, aber ungemein einfühlsam ist das ganze Buch.« --Claudia Mäder, NZZ am Sonntag