Nadia Davids

Kapfieber

Originaltitel: Cape Fever | Roman

Übersetzt von Stephanie Singh

272 Seiten | E-Book

€ (D) 17,99 | sFr 25,– | € (A) 17,99

ISBN 978-3-03820-847-1

lieferbar

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Beschreibung

Die Hausangestellte Soraya beginnt ihren Dienst bei der englischen Witwe Mrs Hattingh mit einer Lüge. Dass sie lesen und schreiben kann, anders als die meisten jungen Mädchen in der britischen Kolonie Südafrika, soll ihre neugierige Arbeitgeberin nicht gleich wissen. Doch die sozial engagierte Mrs Hattingh möchte ihr nicht nur etwas beibringen, sondern will auch Briefe an Sorayas Verlobten für sie schreiben.
Bald sieht sich Soraya gezwungen, immer mehr zu lügen und zu täuschen. Die beiden Frauen kreisen in der einsamen Villa immer argwöhnischer umeinander, denn auch Mrs Hattingh hat etwas zu verbergen, das offenbar mit ihrem im Ersten Weltkrieg verwundeten Sohn zusammenhängt. Erst allmählich erkennt Soraya das ganze Ausmaß der Intrigen. Und dann kommt es zur Eskalation…

Pressestimmen

»Ich habe es geliebt. Es war wunderschön und ich musste auch nach dem Lesen noch so viel daran denken.« Sarah Jessica Parker

»Ein spannender, atmosphärisch dichter Südafrika-Roman, der geschickt mit den Genres des Krimis spielt und dabei ein Tableau des Landes vor rund 100 Jahren vermittelt.« Oliver Gerhard / Süd-Afrika Magazin

»Es ist eine spannende Geschichte, psychologisch fein ausgearbeitet und bringt einem ein wenig die Perspektive Schwarzer SüdafrikanerInnen näher. […] Und weil das Buch vom Schweizer Verlag Dörlemann herausgegeben wird, ist es auch besonders schön gestaltet.« Irene Schwingenschlögl / Film, Sound & Media

»Kapfieber ist historischer Roman, Gesellschaftsporträt und Thriller zugleich. Besonders eindrucksvoll ist, wie Davids koloniale Machtverhältnisse, weibliche Selbstbehauptung und persönliche Schuld miteinander verknüpft. Ein kluger, intensiver Roman, der leise beginnt und sich bis zum dramatischen Showdown immer stärker zuspitzt.« REISEfieber

»Jenes Kapstadt, das Nadia Davids in ihrem unschätzbaren Werk heraufbeschwört, ist ein von schmerzlicher Trauer zerrissener Ort der Schatten, ganz anders als die heimelige, schläfrige Mutterstadt aus kolonialen Träumen.« JM Coetzee

»Wenn Sie sich schon einmal gefragt haben, warum es in einem Psychothriller nicht auch um Rassismus und Kolonialismus gehen kann, dann müssen Sie dieses Buch lesen.« The New York Times

»Umwerfend.« Publishers Weekly