Beschreibung
Eine junge Künstlerin und Mutter muss sich von ihrem geliebten Onkel verabschieden, der im Sterben liegt. Dabei denkt sie unweigerlich an ihren Vater, der in ihrer Kindheit ihre Familie verlassen hat. In ihrer Auseinandersetzung mit diesem doppelten Schmerz fängt sie an, sich immer mehr mit Kalk zu beschäfti gen. Schließlich ist sie mit ihrem Onkel immer gern in die Berge gegangen.
Indem sie dem Abstrakten etwas Konkretes entgegen setzt, indem sie Fossilien im Kalkstein freilegt oder eine Kalkbrennerei besucht, findet sie ihren eigenen Weg, ihre Trauer zu bewältigen. Dabei lernt sie nicht nur viel über sich selbst, sondern auch über die Natur, und ganz nebenbei entstehen Freundschaften, die von Dauer sind. Ein ebenso poetischer wie lebenskluger Roman über Vergänglichkeit, Versöhnung und den Stoff, aus dem das Leben ist.
SWR-Bestenliste Platz 10 im April 2026
Von New Books in German zur Übersetzung ins Englische empfohlen


Das Jahr des Kalks
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Pressestimmen
»Laura Vogt verbindet auf elegante, höchst raffinierte Weise das Große mit dem Kleinen, die Geschichte der Erde mit jener der Familie. Und taucht ein in das, was uns alle bewegt: Wie sind wir die geworden, die wir sind? Was für ein schönes, trauriges, beglückendes Buch.« Zora del Buono
»Ein ebenso poetischer wie lebenskluger Roman über Vergänglichkeit und Versöhnung.« Literaturblatt CH
»Laura Vogts vierter Roman ist ein ungemein zarter, ein tastender. Eine literarische Erkundung, ein Erspüren, ohne sich in schwer zu definierenden Schattengegenden zu verlieren. […] Das Jahr des Kalks ist beinahe durchscheinend, von grosser Ehrlichkeit.« Gallus Frei-Tomic /literaturblatt.ch
»Ein schmaler Band, knapp 200 Seiten umfassend und luftig gesetzt, um Platz zum Innehalten zu lassen. […] Aus der Geschichte zweier Verluste schält sie das Wesentliche heraus: […] das Ver-gehen und Bleiben.« Bettina Kugler / St. Galler Tagblatt
»Immer wieder berührend.« René Zipperlen / Badische Zeitung
»Das Jahr des Kalks ist ein durchdachtes Buch, wohl strukturiert,
einwandfrei geschrieben, flüssig und teilweise mit so schönen Übergängen, dass es eine wahre Freude ist.« Sara Conoci / Ostschweizer Kulturmagazin
»Etwas Karges und Lakonisches, gleichzeitig auch Feinfühliges und Freundliches zeichnet die Sprache dieses Romans aus, in dem die Gesteinsschichten, Relikte und das Wandern durchs Ge-birge eben keine bloßen Metaphern sind. […] Eine metamorphotische Materialkunde, die lange nachwirkt.« Jutta Person / Falter
»[Laura Vogt gelingt] ein konzentriertes Buch über Trauer als Prozess der Verwandlung – und über die fragile Hoffnung, dass im Zerfall bereits der Keim eines neuen Anfangs liegt.« arttv.ch
»Wie schon in Die liegende Frau geht es [Laura Vogt] nicht um Lösungen, sondern um die litera-rische Erkundung unterschiedlicher Befindlichkeiten und Seelenzustände, die alle nebeneinander ihre Berechtigung haben, ein leiser, zärtlicher kleiner Roman.« Birgit Braun / ekz Bibliotheksservice
»Ausgehend von dem Motiv [des doppelten Verlusts], das zwischen Beziehungsgeschichte und Naturbeobachtung angesiedelt ist, entsteht eine dichte und stimmungsvolle Atmosphäre.« Christi-an Imhof / Qultur
»Geschickt webt Laura Vogt ein Motivgeflecht: Es geht um Materie, um die Textur von Leben, um das, was von einem Menschen bleibt, wenn er geht. Staub, Kalk.« SWR